Association for European Inland Navigation and Waterways

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VBW-Bankett 2017

„VBW und ZKR werden unersetzliche Partner für die Zukunft der europäischen Binnenschifffahrt bleiben.“

Anlässlich des 140 Jährigen Jubiläums resümierten VBW und ZKR über bisher Erreichtes und sprachen über die Zukunft ihrer historisch gewachsenen Partnerschaft.

VBW-Präsident Heinz-Josef Joeris erinnerte in seiner Tischrede an die historischen Leistungen und Verdienste des Vereins. „Das Interesse des VBW galt stets dem Gesamtinteresse des Systems. Vor allem in den Anfangsjahren und in der Nachkriegsphase hat der Verein nachhaltige Strukturen geschaffen, die bis in die heutige Zeit reichen. Von der ersten Branchenvertretung der Binnenschifffahrt in Europa hin zu seiner heutigen Rolle, eines international anerkannten und geschätzten Think Tanks und Expertennetzwerks, hat der Verein sich stetig gewandelt und dabei alle wirtschaftlichen und politischen Umbrüche gemeistert.“  Schon früh habe der Verein eine europäische Grundausrichtung vollzogen, deren Grundstein die bis heute gültige ständige, intensive Zusammenarbeit mit der ZKR gewesen sei. Die Übernahme der Geschäftsführung bei Gründung des Vereins im Jahr 1877 durch den damaligen Sekretär der ZKR ist ein starker Beleg dafür.

 Der Festredner des Abends, Generalsekretär der ZKR, Bruno Georges ging in seiner Festrede auf die aktuelle Zusammenarbeit und Zukunftsperspektiven der Partnerschaft von ZKR und VBW ein.

Besonders lobte er, dass der VBW die Themen „Verbesserung der Infrastrukturqualität“, „Ökologische Modernisierung der Binnenschifffahrt“ und die „Digitalisierung von Binnenschifffahrt und Wasserstraßen“ zu Kernthemen der Vereinsarbeit erhoben habe. „Die vom VBW, gemeinsam mit anderen Akteuren, wie dem DST und dem VSM erarbeiteten Konzepte und die daraus resultierenden Initiativen im Bereich der ökologischen Modernisierung könnten wichtige Grundlagen für einen dringend benötigten „Green Deal“ für die Binnenschifffahrt werden, wie ihn beispielsweise die neue niederländische Regierung mit den Branchenverbänden auf nationaler Ebene verabreden will“, so Bruno Georges. Auch bei anderen wichtigen Zukunftsthemen, wie einer stärkeren Integration der Binnenschifffahrt in digitale Logistikketten, dem automatischen Fahren und alternativen Antriebskonzepten erwarte er wichtige Impulse aus dem Expertennetzwerk des VBW.

Ebenfalls hervor hob er die Mitwirkung des VBW im neuen Europäischen Ausschuss zur Erarbeitung europäischer Standards für die Binnenschifffahrt (CESNI). Der VBW hat ein Expertenteam aus seinen Mitgliedsunternehmen und -institutionen nominiert, um an der Erarbeitung der technischen Standards mitzuwirken. Die Mitwirkung der internationalen Vereine und Verbände an den neuen europäischen Standards, kurz ES-TRIN genannt, garantiere deren praxisnahe Ausformulierung. „Dass auch der VBW sich dieser wichtigen Aufgabe angenommen habe, sei eine zusätzliche Stärkung der engen Beziehungen zwischen VBW und ZKR und sorge dafür, dass beide auch in Zukunft unersetzliche Partner bleiben“, so der Generalsekretär.

Die Pressemitteilung finden Sie hier zum Download.

Mitgliederversammlung 2017

Personeller Umbruch im VBW-Präsidium und Ehrenmitgliedschaft für Martin v. Dijk.

Nachwahlen zum Präsidium standen neben vielen inhaltlichen Themen auf der Tagesordnung der diesjährigen Mitgliederversammlung des Vereins für europäische Binnenschifffahrt und Wasserstraßen.

Niels Anspach, Supply Chain Manager Northwest Europe bei der BP Europa Se, Bochum tritt als Vizepräsident die Nachfolge seines Kollegen Jörg Becker an, der zum Jahresende aus dem Mineralölkonzern ausscheidet.

Für Vizepräsident Pieter Janssen, der Rijkswaterstaat zugunsten einer neuen Position als Direktor des Wasser- und Bodenverbandes der Provinz Süd-Holland verlassen hat, rückt Nancy Scheijven, Director Watermanagement and Vessel Traffic bei Rijkswaterstaat nach.

Eric Schultz, BLN-Schuttevaer wurde ebenfalls zum Vizepräsidenten gewählt. Er ersetzt Martin van Dijk, ebenfalls BLN-Schuttevaer, der diese Funktion bislang ausgeübt hat.

Volker Seefeldt, Vorstand der HTAG, Duisburg, wurde zum Stellvertreter des Präsidenten gewählt.

Auf Vorschlag des Präsidiums wurde Martin v. Dijk für sein jahrzehntelanges Wirken für die europäische Binnenschifffahrt durch die Mitgliederversammlung mit der Ehrenmitgliedschaft des VBW ausgezeichnet. VBW-Präsident Heinz-Josef Joeris hob in seiner Laudatio hervor, wie eng der Lebenslauf des Ausgezeichneten mit der Binnenschifffahrt verknüpft ist. Nachdem er von 1962-1971 selbst als Matrose und später als Schiffsführer gefahren ist, wechselte er an Land auf die Logistikseite. Als Disponent bei der Mij Westphalia B. V. en Oudkerk Groep lernte er die Logistikseite kennen und übernahm später als Betriebsleiter bei der Haniel Transport Mij B. V sowie als Geschäftsführer der Alpina Groep Nederland Führungsverantwortung. Daneben war er über 10 Jahre als Dozent und Prüfer für Binnenschiffer tätig und nahm seit den 90er Jahren zahlreiche Funktionen in regionalen, nationalen und europäischen Verbänden wahr. Vor allem sein Wirken als Vorsitzender der internationalen Abteilung von Koninklijke Schuttevaer, später BLN-Schuttevaer, brachte ihm den Ruf eines Botschafters für die europäische Binnenschifffahrt und eines sowohl bei Unternehmern als auch bei Verwaltungen geschätzten und kompetenten Gesprächspartners ein.

Besondere Anerkennung erwarb er sich durch sein Handeln während der Waldhof-Havarie, wo er als Verbindungsmann zwischen WSV, Rijkswaterstaat und dem niederländischem Gewerbe fungierte. Sein diplomatisches Geschick trug mit dazu bei, dass auf allen Seiten ein Klima des Vertrauens und der Ruhe herrschte und die Schiffe während der Bergungsarbeiten am Wrack vorbei gelotst werden konnten. Das niederländische Fachblatt „Nieuwsblad Transport“ adelte ihn daher mit dem Spitznamen „die waldhof-man“.

 Die Pressemitteilung finden Sie hier zum Download

Festschrift 140 Jahre VBW erschienen

Mit der Gründung des Vereins zur Wahrung der Rheinschiffahrtsinteressen (VzW) am 13.01.1877 im Hotel Bellevue zu Koblenz legten die Vertreter der damaligen 12 größten Rheinschifffahrtsgesellschaften mithilfe der Zentralkommission für die Rheinschifffahrt (ZKR) den Grundstein für unseren heutigen VBW.

Von der ersten Branchenvertretung der Binnenschifffahrt in Europa hin zu seiner heutigen Rolle, eines international anerkannten und geschätzten Think Tanks und Expertennetzwerks, hat der Verein sich stetig gewandelt und dabei alle wirtschaftlichen und politischen Umbrüche gemeistert.

Kern dieser einzigartigen Institution VBW sind seit ihrer Gründung im Jahr 1977 die Fachausschüsse des Vereins. Die große Anzahl internationaler Experten aus allen Bereichen des Systems Schiff/Wasserstraße/Häfen in den Fachausschüssen garantiert eine enge Bindung an die Praxis und ein großes Maß an Interdisziplinarität , welche es dem VBW ermöglichen, sich auf neue Herausforderungen einzustellen und transformative Prozesse im Markt fachwissenschaftlich zu begleiten.

Die nun erschienene Festschrift "140 Jahre VBW - Kompetenz im Dienste von Binnenschifffahrt, Häfen und Wasserstraßen" beleuchtet die Verdienste und Leistungen des Vereins und die vielfältigen Themenstellungen, die seit Gründung der Fachausschüsse vor rund 40 Jahren bearbeitet wurden.

Die Festschrift kann hier heruntergeladen werden. 

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